Am 15. & 16. November, direkt vor dem Mittel.Punkt wird ein Workshops zum Thema Safety in Larp angeboten. Dort wollen wir erarbeiten, wie wir Larp als sicheres Umfeld gestalten können. Hier geht es weniger um den sicheren Umgang mit Polsterwaffen und Kampfsituationen, vielmehr sollen Missbrauch, Übergriffe, Ausgrenzung und Grenzverletzungen vermieden oder zumindest adäquat aufgefangen werden.
In Arbeitsgruppen wollen wir uns den verschiedenen Themenkomplexen nähern, Bedarfe erkennen und Strategien für einen angemessenen Umgang erarbeiten. Themen wie Sexismus und (nicht nur) sexuelle Übergriffigkeit, homo- oder transphobes Verhalten, Rassismus, Grenzüberschreitungen, psychische Erkrankungen und deren Trigger, sowie Inklusion und Barrierefreiheit bzw. Ausgrenzungen im Allgemeinen sind Themen des realen Lebens, die bis in das Hobby Larp hineinreichen und uns dort ebenfalls begegnen.
Zum einen sind wir im Larp aber – ob der besonderen emotionalen Situation – nicht immer gut vorbereitet, zum anderen fehlen oftmals Mechaniken, die wir aus Arbeits- oder Freizeitumfeld gewohnt sind.
Weder für Personen, die Übergriffe erleben, noch für Menschen, die – beabsichtigt oder nicht – übergriffig sind, gibt es im Larp Hilfestellungen. Wir wollen dies ändern.
Ziel ist eine Handreichung, die in einer Workshopreihe erarbeitet und später kostenlos zur Verfügung gestellt werden soll.

Referenten: Taisia Kann und Larson Kasper